„Bares für Rares“ heute: Seltene Design-Box sorgt für Top-Gebot
Pulheim – „Bares für Rares“ ist seit Jahren eine echte Institution im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Horst Lichter (64) führt hier regelmäßig durch skurrile, faszinierende und manchmal auch fragwürdige Raritäten. In der heutigen Ausgabe gibt es wieder jede Menge Fundstücke mit spannenden Herkunftsgeschichten.
BILD stellt Ihnen im Folgenden das Highlight der heutigen Folge vor und zeigt außerdem, welche weiteren Raritäten am Dienstag, dem 7. Juli 2026, zum Verkauf gestellt wurden.
Das ist das Highlight der heutigen Folge
In der heutigen Ausgabe von „Bares für Rares“ mit Horst Lichter sorgt ein ungewöhnliches Design-Objekt für das höchste Gebot: eine sogenannte „Bauhaus-Box“ mit vollständigen Hausbauplänen des Designers Philippe Starck. Das Stück wird von einem Ehepaar aus Hamburg eingebracht, das die Box ursprünglich in Frankreich erworben hatte, als ein Bauprojekt in Mecklenburg-Vorpommern geplant war. Letztlich wurde ein fertiges Haus gekauft – die Box blieb ungenutzt, aber vollständig erhalten.
In der Expertise wird die Box als „Koffer zum Hausbau“ beschrieben. Sie enthält detaillierte Baupläne, mehrere Hefte, eine Videokassette, einen Zimmermannshammer sowie eine französische Flagge. Insgesamt wurden lediglich 500 Exemplare produziert. Besonders hervorgehoben wird ein Planband mit der typischen Signatur von Philippe Starck sowie einer zusätzlichen originalen Handsignatur, die später eingeholt wurde. Gebrauchsspuren wie kleinere Kratzer werden erwähnt, die Vollständigkeit jedoch ausdrücklich betont.
Heute gibt es bei „Bares für Rares“ ein äußerst ungewöhnliches Produkt
Die persönliche Geschichte hinter der Signatur wird ebenfalls thematisiert: Über einen Bekannten gelangte der Planband nach Paris zu einem Treffen mit dem Designer und kehrte Jahre später unterschrieben zurück. Ergänzend wurden die Inhalte digitalisiert und stehen auch als 3D-Modell zur Verfügung.
Die Box stammt aus den 1990er-Jahren und steht für ein Konzept eines vergleichsweise preisgünstigen Einfamilienhauses mit rund 138 Quadratmetern und Veranda. Die Expertenschätzung liegt bei 2.000 bis 2.500 Euro.
Im Händlerraum sorgt das Objekt sofort für Interesse. Nach ersten Rückfragen zu Inhalt und Funktion wird klar, dass es sich um einen vollständigen Baukasten für ein Einfamilienhaus handelt. Die Gebote steigen zügig von 500 Euro über mehrere Stationen bis auf 2.700 Euro. Damit wird die obere Schätzung übertroffen, und die Box erzielt den höchsten Preis der Folge.
Alle weiteren Raritäten vom 7. Juli 2026
Hier eine Übersicht der weiteren Raritäten aus der heutigen Sendung und die Einschätzung des Expertenteams von „Bares für Rares“:
- KPM-Porzellanvase („Barflasche“) mit Kobaltblau-Dekor: Eine flaschenförmige Vase der KPM, entworfen 1953; mit handbemaltem Dekor und Familiengeschichte. Expertenschätzung: 150 bis 180 Euro
- Porträt-Ring mit Gouache-Miniatur und Bergkristall: Ring aus 333er Gold mit Miniaturporträt unter Bergkristall, datiert um 1790; vermutlich Verlobungsschmuck. Expertenschätzung: 500 bis 600 Euro
- Reisekoffer „Cube“ von Oshkosh (1920er-Jahre): Würfelförmiger Reisekoffer mit Canvas, Leder und Messingbeschlägen; Schloss defekt, innen unvollständig, dekorativ genutzt. Expertenschätzung: 180 bis 250 Euro
- Silberne Mokkalöffel mit Pferdeemaille (1958): Set aus sechs vergoldeten Silberlöffeln mit Emailledekor und Originalbox; zwei Stück leicht beschädigt. Expertenschätzung: 150 bis 200 Euro



