“Wir müssen hier abbrechen!”: Horst Lichter will beliebte Film-Figur selbst kaufen
Ein kultiges Nagetier sorgt bei “Bares für Rares” für den absoluten Ausnahmezustand. Erst will Horst Lichter die Figur selbst kaufen, danach folgt ein Bieter-Krimi, der den Preis in ungeahnte Höhen treibt.
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Teaserbild: © ZDF

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Horst Lichter ist komplett von den Socken, als er in der Mittwochsausgabe der ZDF-Trödelshow “Bares für Rares” ein bekanntes Nagetier erkennt: “Ich liebe ihn.” Doch damit ist er nicht allein. Denn im Händlerraum bricht ein regelrechtes Battle um die Filmfigur aus Plastik aus und bringt eine Händlerin an den Rand der Verzweiflung …
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“Wir müssen hier abbrechen”, erklärt Lichter, denn: “Ich will das haben.” Doch die Spielregeln der Show kennt er mittlerweile und auch wenn er Scrat aus der “Ice Age”-Reihe “großartig, grandios, irre” findet, so muss er ihn ziehen lassen. “Ich mag die Filme äußerst gerne”, gesteht Lichter wehmütig und outet sich als Fan: “Und Sid ist eine Legende.”
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Monika und Dieter aus Ingolstadt haben die Figur als Hauptpreis vor zwölf Jahren auf einer Charity-Veranstaltung gewonnen. “Danach stand er vor den Kinderzimmern und passte auf”, erzählt der Verkäufer. “Richtig so”, lächelt Lichter. Doch mittlerweile sind die Kinder aus dem Haus und somit muss auch Scrat gehen: “Der braucht einen neuen Job.”
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Detlev Kümmel ist ebenso begeistert von “Ice Age” und nennt das “Eichhörnchen oder Rattenhörnchen” Srcat den “heimlichen Held der Filme, denn von 2002 bis 2016 war er immer wieder dabei”. Auch wenn er mit dem Sammeln der Eichel als Wintervorrat “etwas völlig unlogisches macht, denn er ist ja in der Eiszeit”, lacht der Experte.
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Das Hörnchen ist das Markenzeichen der fünfteiligen Filmreihe “Ice Age”, die insgesamt rund 3,2 Milliarden Euro eingespielt hat, erzählt Kümmel und sagt: “Da gehört natürlich auch ein bisschen Merchandising dazu.” Dazu zählt auch die Figur aus der Sendung, die vom ersten Film stammt und um 2002 als Aufsteller produziert wurde.
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Die originale Figur von Blue Sky Studios, einem Tochterunternehmen von 20th Century, ist aus Polyresin, handbemalt und hat nur einige Farbabplatzer. Ansonsten ist der Zustand recht gut. Dafür wünscht sich das Paar 200 Euro. An den Einsatz erinnert sich der Verkäufer noch: “Fünf Lose à zehn Euro.” Doch Kümmel schätzt jetzt sogar 400 bis 500 Euro.
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“Der ist cool”, ruft Walter Lehnertz, als die “Ice Age”-Figur im Händlerraum steht. Doch sein Scherz: “Der ist von ‘König der Löwen'”, kommt bei Liza Kielon gar nicht gut an. Die Händlerin bekommt fast Schnappatmung, denn sie ist ebenfalls ein großer Fan und kennt als Einzige den Namen der Figur: “Quatsch, das ist nicht Sid, das ist Scrat.”
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“Alter Schwede, der kommt mit mir in die Eifel”, posaunt Händler Lehnertz, als er sich das Hörnchen aus Kunststoff ein bisschen genauer anschaut. Doch seine Kollegin Kielon warnt ihn schon mal vor: “Abwarten, Waldi.” Anscheinend will sich die Händlerin dieses “Highlight” nicht durch die Lappen gehen lassen.
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“Ihr bringt gute Laune”, begrüßt Lehnertz das Verkäufer-Paar und fragt: “Welches Kind habt ihr jetzt aber unglücklich gemacht?” Doch Dieter erklärt, dass die Kinder aus dem Haus sind und Scrat jetzt auch “keine Berechtigung mehr hat”. Das ist der Startschuss für Lehnertz, der natürlich 80 Euro bieten muss für die “geile Figur”.
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Doch Händlerin Kielon lässt sich nicht lumpen und bietet begeistert mit. Sie erkennt sogar, dass die Figur aus dem ersten Teil der Filmreihe stammt. Auch Julian Schmitz-Avila hat Interesse an dem Stück und treibt den Preis weiter nach oben. Schließlich sind es aber Kielon und Lehnertz, die sich um die beliebte Figur rangeln.
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Als 400 Euro überschritten werden, mischt sich Jos van Katwijk ein und bringt Lehnertz damit richtig auf die Palme: “480, nein 500, 510”, überbietet sich der Händler aus der Eifel in Rage selbst. Jos van Katwijk lacht und bietet trotzdem weiter. Doch dann bietet Kielon 600 Euro. “Seid ihr wahnsinnig?”, fragt Elisabeth Nüdling sicherheitshalber nach.
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“Boah, Waldi!”, schnauft Kielon, als Lehnertz plötzlich auf 1.000 Euro springt: “Plastik steht hoch im Kurs.” Doch damit nicht genug, das Battle geht weiter. Erst bei 1.500 Euro von Kielon knickt Lehnertz ein: “Jetzt siegt die Vernunft.” Endlich erhält die Händlerin den Zuschlag und der Rest der Runde wundert sich über den “Wahnsinn”.